Bali – ein Paradies für Taucher

Wer Lust auf exotischen Tauchurlaub hat, der nimmt lange Reisen für gewöhnlich in Kauf. Schließlich wird man für die Mühe reichlich entschädigt, wenn man dafür neben Sonne, Strand und Meer eine unvergleichliche Unterwasserwelt und Artenvielfalt erhält. Genau jene Kriterien zeichnen Tauchreisen nach Indonesien aus. Speziell Bali gilt als Taucher-Paradies, da es auch fernab vom touristischen Andrang etliche Highlights zu bieten hat.

Traumparadies Bali

Die Insel Bali befindet sich im Osten der indonesischen Hauptinsel Java und ist von hinduistischer Kultur und exotischen Landschaften geprägt. Was sie auszeichnet ist viel Abwechslung auf relativ kleinem Raum. Sowohl Vieltaucher mit reichlich Erfahrung als auch geruhsame Urlaubstaucher, ambitionierte Anfänger und leidenschaftliche Unterwasserfotografen kommen auf ihre Kosten. Die Insel Bali lockt mit zahlreichen Tauchspots für alle Erfahrungsgrade, die sich sowohl im Süden der Insel als auch im Norden und im Osten befinden.

Je nachdem, worauf man Lust hat, kann man sich für Critter-Tauchen und Muck-Diving entscheiden – besonders am Tauchspot Secret Bay um Gilimanuk sowie Puri Jati – oder Steilwände erkunden. Rifftauchen und Makrotauchen ist ebenfalls möglich, u. a. im Westbali Nationalpark bei den Tauchplätzen um die Koralleninsel Menjangan. Das Naturschutzgebiet Nusa Menjangan ist circa 20 Minuten vom Festland entfernt und begeistert mit abwechslungsreichen Tauchplätzen und einer Chance auf die Sichtung von Meeresschildkröten (Übernachtungstipp: Shorea Beach Resort). Die Regierung Indonesiens hat die Anzahl an Tauchern pro Tag begrenzt, sodass man die Reviere um die Steilwand beinahe für sich allein hat.

Verspürt man stattdessen Lust auf Wracktauchen, bietet sich der Tauchspot im östlich gelegenen Tulamben mit dem Wrack der USS Liberty aus dem Zweiten Weltkrieg an. Das Wrack ist nahe am Strand gelegen und bietet Möglichkeiten, unter Wasser Weich- und Hartkorallen, tropische Rifffische und bunte Fischschwärme zu fotografieren. Auf Nusa Lembongan, einer Nebeninsel von Bali, wartet das Tauchgebiet Blue Corner darauf, erkundet zu werden. Das strömungsreiche Gebiet für erfahrene Taucher ist von Artenvielfalt gekennzeichnet. Muränen und Rifffische sind genauso vorzufinden wie Mondfische, Adlerrochen, Haie, Mantas, Rochen und weitere Großfische. Dasselbe gilt für Nusa Penida.

 

Noch mehr Vielfalt garantieren die Tauchgebiete im Norden der Insel Bali. Dort findet man so viele Korallen wie sonst nirgendwo auf vergleichbarer Fläche. Ein ungeheures Spektrum an Fischen lässt sich beim Tauchen beobachten: Riffbarsche, Papageienfische, Skorpionsfische, Falterfische, Drachenköpfe, Drückerfische, Kofferfisch, Kugelfische, Krugfische, Seepferdchen, Geisterfetzenfische, Partnergarnelen, Knallkrebse und zahlreiche verschiedene Nacktschneckenarten. Die berühmten Mondfische (Mola Mola) kann man während der Saison im Juli hautnah miterleben, andere Großfische wie Mantas gibt es ganzjährig zu sehen. Für ausgiebige Tauchgänge spricht daneben die angenehme Wassertemperatur von 27 bis 30˚ C. Riffdächer in komfortabler Sicherheits-Stopp-Tiefe tragen zu den idealen Bedingungen bei.

Eine Besonderheit beim Tauchurlaub in Bali ist die Ruhe, die man rund um den Aufenthalt und das Tauchen teilweise genießen kann, ohne auf wichtige Annehmlichkeiten und eine große Auswahl an Unterkünften verzichten zu müssen. Sucht man nach schönen Erinnerungen ohne massiven Andrang, lohnt sich die Buchung bei einem Individualreiseanbieter. So kann auf eigene Faust nach den Wunschvorstellungen getaucht werden und man muss sich nicht auf Pauschalangebote beschränken oder gerät bei großen Gruppen unter Zeitdruck. Der Reiseanbieter Scuba-Native hat sich bewährt und bietet unterschiedlich organisierte Tauchreisen nach Bali an. Siehe: www.scuba-native.de.

foto: ©Martin Fisch – FlickR

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